ZeichnungsCheck.de stellt sich vor
Unser Erfahrungsschatz kann zu Ihrem Erfolg beitragen. Wir möchten Ihnen helfen Ihre Zeichnungen hinsichtlich der Bemaßung von Form- und Lagetoleranzen, Oberflächenbeschaffenheit, dimensionaler Tolerierung und Kanten mit unbestimmter Gestalt möglichst einfach zu gestalten, um kostengünstige und doch funktional exzellente Einzelteile, Baugruppen und Komplettgeräte zu erhalten.
Die Stärke unserer Leistungsfähigkeit liegt in der Kombination aus mehrjähriger praktischer Erfahrung in der Zerspanung und Messtechnik, Weiterbildung zum Konstrukteur, Umsetzung zahlreicher Prozessoptimierungsprojekte, Verantwortung für die Messung und Erstellung von über 20.000 Erstbemusterungen aus den Technologiegebieten Drehteile, Stanzteile, Stanzbiegeteile, Aluminiumdruckguss, Kunststoffspritzen, Kabelkonfektion, Federwickeln, Elastomerbauteile wie O-Ringe und Dichtnippel.
Eine Ebenheit oder Position aus der Norm DIN EN ISO 1101, ist uns als Form- und Lagetoleranz ebenso geläufig wie ein Ra oder Rz als Oberflächenkenngröße aus den Normen DIN EN ISO 4287 und DIN EN ISO 21920. Besondere Modifikationsoperatoren für dimensionale Tolerierungen nach DIN EN ISO 14405 empfehlen wir für spezielle technische Anforderungen.
Zum Thema dimensionelle Tolerierung und Form- und Lagetoleranzen gehört auch die Anwendung von Allgemeintoleranzen. Abhängig von der Fertigungstechnik müssen unterschiedliche Normen herangezogen werden. ZechnungsCheck.de kann Ihnen speziell zur Anwendung von Allgemeintoleranzen eine extrem kostensparende und Fehler vermeidende Strategie empfehlen.
Tipps mit denen du ohne viel Aufwand eine funktionale Bemaßung der Oberflächenbeschaffenheit erzielst
Alle Tipps zielen darauf ab durch eine einfache, allerdings funktionale Bemaßung, einen leichten Umgang mit der Zeichnung und vor allem eine kostengünstige Produktion zu erreichen. Da ich den einzelnen Anwendungsfall nicht kenne, ist jeder Anwender für die Erstellung und Bemaßung seiner Zeichnung selbst verantwortlich und ich kann keine Gewähr übernehmen. Lese jeden Tipp bis zum Ende. Es ist durchaus nicht immer sofort zu erkennen worin die Vereinfachung liegt. Im Sinne einer leichteren Sprache verwende ich gelegentlich nicht die korrekten Wörter aus den Normen.
Meine unten folgende Auflistung stellt eine Richtlinie dar. Sie soll helfen passend zur funktionalen Anforderung einen geeigneten Oberflächenkennwert zu finden und die gängigsten Fehler und Probleme bei der Bemaßung und Messung zu vermeiden. Falsch gewählte Kenngrößen können dazu führen Fehler nicht zu erkennen und durch Verkleinerung der Toleranz der falschen Kenngröße die Kosten nach oben zu treiben. Nicht alle Kenngrößen sind mit ganz einfachen Rauheitsmessgeräten messbar.
Lasse dich nicht dazu verleiten ungeeignete Kenngrößen auf Kosten der Funktion anzuwenden. Es ist allemal besser ein funktionierendes Gerät, das auf Basis einer robusten Konstruktion, mit funktional bemaßten, etwas teureren Einzelteilen beruht, zu verkaufen, als ein nicht funktionierendes Gerät, aus billigen, nicht funktional bemaßten Einzelteilen wegzuwerfen.
Jede Funktionsanforderung verlangt i.d.R. mindestens eine eigene Kenngröße. So können für umfangreiche Funktionsanforderungen durchaus auch drei, vier oder mehr Kenngrößen nötig sein. Nutze das wirtschaftliche und technische Potential von Oberflächenkennwerten für deine Konstruktion und lege sie nicht nur fest, damit etwas auf der Zeichnung steht.
Tipps zur funktionalen Bemaßung von Form- und Lage
über die keiner spricht
Viele Schulungen zur Form- und Lagetolerierung handeln den Inhalt der einschlägigen GPS-Normen gut aufbereitet ab. Den Anwendern fehlt anschließend trotzdem oft ganz praktisches Handwerkszeug. Wohin bemaße ich denn nun meine Bezüge? Welche häufigen Fallstricke lauern auf dem Weg zu einer guten Bemaßung der Form- und Lagetoleranzen?
Keine Sorge! Ich beschreibe dir wie und in welcher Reihenfolge du vorgehst. Es ergeht der dringende Appell sich akribisch daran zu halten. Nur so baut die Bemaßung funktional aufeinander auf und das ist entscheidend für das Ergebnis. Und das Ergebnis soll ein funktionierendes Einzelteil in einem funktionierenden Gerät sein.
Ich verrate dir meine einfachen Tipps zur funktionalen
dimensionalen Bemaßung
Wende die Möglichkeiten der Bemaßung aus der DIN EN ISO 14405-1 immer dann an, wenn sie dir funktionelle und wirtschaftliche Vorteile bringen. Mache es nicht weil es gerade „in“ ist. Um den richtigen Modifikator zu finden empfehle ich zuerst, sich Gedanken über die Aufgabe des zu bemaßenden Geometrieelementes zu machen. Evtl. haben untere und obere Toleranzgrenze unterschiedliche technische Anforderungen und können daher auch unterschiedlich ausgewertet werden.
Beratung zur Form- und Lagetolerierung, zur dimensionalen Bemaßung und zur Bemaßung von Oberflächenbeschaffenheit
Wenn du bei der Erstellung und Bemaßung von einzelnen Zeichnungen oder ganzen Zeichnungssätzen unsere Erfahrung nutzen möchtest, dann kontaktiere uns und wir beraten dich gerne, wenn es um die Bemaßung von Form- und Lagetoleranzen oder von Oberflächenbeschaffenheit, wie z.B. der Rauheit, geht. Gerade Rauheit und dimensionale Bemaßung haben häufig eine enge Beziehung.
Schulungen zur Form- und Lagetolerierung, zur dimensionellen Bemaßung und zur Bemaßung von Rauheiten
Alle Inhalte meiner Tipps könne auch in Form einer Schulung vermittelt werden. Nach dem Schulungsteil besteht dann die Möglichkeit einige Zeichnungen hinsichtlich ihrer Bemaßung der Dimension, Rauheit und Form- und Lagetoleranz gemeinsam durchzusprechen.
Neue Rauheitsnormung DIN EN ISO 21920
Aufgeteilt auf drei Schulungseinheiten á ca. zwei Stunden, oder in einem Tagesblock vermittle ich die Neuerungen der Rauheitsnorm DIN EN ISO 21920, gegenüber den Normen DIN EN ISO 4287, DIN EN ISO 4288, DIN EN ISO 1302 und DIN EN ISO 13656. Die funktionale Bemaßung der Rauheit birgt bei richtiger Anwendung großes wirtschaftliches Potential.